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Dorimil

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61

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 09:34

Auch eine WiSim wie Patrizier bleibt von kriegerischen Handlungen nicht verschont. Gehtnix hat es da treffend ausgedrückt. Schließlich kann es den Handel extrem beeinflussen. Eine Belagerung bedeutete in P2 schon quasi den Totalausfall der Produktion der Stadt, sofern nicht die dirtte Stadtmauer stand.
Daher gehören Krieg und andere Vorkommnisse wie Pest und ähnliches einfach dazu. Allerdings sollten sie soweit beeinflussbar sein, daß sie für rein friediche Spieler vielleicht nicht mehr so spürbar sind. (Jede Belagerung kann abgewendet werden, nur die Bestechung muss hoch sein, auch wenn die Stadt dann erstmal pleite ist, beispielsweise 90% der Stadtkasse führen immer zum Abzug von Horden/LF, dafür sind die Preise am MArkt für die nächsten Wochen im Keller, weil die Stadt kein Geld hat)
Dorimil

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Preussenhusar

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62

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 09:40

Einverstanden, das verstehe ich.
Für Anfänger bzw im Krämerlevel sollte es fast abgestellt sein,
als Eldermannlevel dafür sehr spürbar.

Dennoch: Landkriege selbst bitte nicht.

PH

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63

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 10:11

Zitat

2) Wie soll der Melder zum Kaiser durchkommen nach Wien? So ca. 3-4 Wochen eine Tour? Die persönliche Taube des Kaisers wurde durch Jagdfalken abgefangen (und landete im Kochtopf freundlich ) ). Oder gab es damals schon Funk, Telefon und Internet? zwinkernd


Wenn man bedenkt das eine Belagerung Monate oder gar Jahre gedauert hat sehe ich da kein grösseres Problem.

In der Praxis hat mann ein Schiff mit Gesannten zu einem Hafen geschickt der nicht blockiert war.

Es ist halt eine Doppelstrategie. Die Verteidigung muß so gut sein das die Belagerer nicht sofort auf dem Marktpaltz stehen. Dann ist genug zeit für Diplomatie.

Mann könnte auch einen Kreuzzug z.B. der Ordensritter gegen die heidnischen Slawen anzetteln.

Dabei lässt sich dann an der versorgung der Truppen verdienen.

Es gibt keine Kaufleute die eine Armee länger als unbedingt notwendig finanzieren. Normalerweise deckt der Erlös aus der Beute nicht die Kosten des Feldzuges.

Nur langfristige Handelsprivilegien machten Feldzüge interessant.

Besser wenn andere Krig führen und mann kann auf beiden Seiten verdienen. :P
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64

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 19:34

@citta und PH
Niemand hat die Absicht ,eine Mauer zu bauen..ähhem.. niemand will Krieg spielen.Wenn aber P3 eine halbwegs authentische(natürlich auch spielbare) Hanse-Simulation sein soll, gehören militärische und diplomatische Aktivitäten dazu!Keine willkürlich aufgesetzten Aktionen, sondern solche, die einen gewissen logischen Bezug zur Haupttätigkeit der Hanse und ihren Kaufleuten haben.Also z.B. betreffend P2:wenn durch eine Belagerung von Stettin (1.Stadtmauer) meine gesamte Bierproduktion wegbricht(In der Anfangsphase des Spiels,noch keine Alternative Hamburg oder Danzig )und mein ganzes Versorgungs-bzw.Geldverdiensystem kollabiert, und ich dabei hilflos zusehen muss(der KI Bürgermstr. von Stettin kämpft lieber statt zu zahlen), bin ich natürlich nicht amüsiert.Hier muss ich zumindest die Chance haben, mich militärisch zu wehren.
Auch bin ich der Meinung, dass der Alptraumgegner der Hanse,Dänemark bzw. die Kalmarer Union,die diversen Konflikte der Hanse mit den Regierenden in den 4 Hansekontoren, die Handelsblockade Norwegens, die Problematik der Sundfestungen unbedingt ihren diplomatische und militärische Spielumsetzung erfordern.
Die WiSim-Elemente bleiben natürlich, keine Frage.Aber wer nur still vor sich hin bauen und handeln möchte und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, der sollte vielleicht lieber auf die Spiele "Busfahren oder Gabestaplerfahren" zurückgreifen.
Es lebe der Game-Pazifismus!!!
Nichts für ungut.War halt so eine Idee von mir.
Gruss Pieter
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Adalbertus

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65

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 20:06

Ein paar vermischte Ideen:

Erstens:

Ich versuche mal, P2 nach Features zu durchforsten, die ich nicht/kaum nutze:
- Fest: Effekt wird durch Handel erreicht
- Spende für Kirchenschmuck: Effekt wird durch Handel erreicht; mache ich manchmal aus Langeweile, oder wenn ich zu viel Geld habe, oder mir der Anblick der Kirche zu trist ist.
- Piraterie: Eigene Entscheidung als Taube; sollte beibehalten werden
- Versteigerungen: Ich hab' nix zu versteigern, interessante Angebote von Gegnern sind selten, benötigen viel Aufmerksamkeit. D. h. ich habe Versteigerungen eigentlich nur im Zusammenhang mit dem Versteigerungstrick.
- Aufträge im Rathaus: Wenn ich sie brauche, kriege ich sie nicht, wenn ich sie kriege, lohnen sie sich nicht so richtig (entweder zu mickriger Gewinn, oder ich habe die Waren nicht)

Ereignisse/Kneipenaufträge:
- Patrouille: Zu enger Zeitrahmen (kostet zu viel Aufmerksamkeit für eine Nebensache), Belohnung hält sich in Grenzen
- Wohltätige Spende für xxx: Effekt wird durch Handel erreicht
- Schmuggel/Versteck: Zu riskant
- Kauf/Verkaufangebote: Was soll ich Zeug zu einem eher mäßigen Preis kaufen, von dem ich eh schon zig Last auf Lager habe?
- Reisender: Eigentlich nur, wenn ich ein Schiff für ihn abstellen kann
- Warentransport: Eigentlich nur, wenn ich ein geeignetes Boot im Hafen habe; die mangelnde Möglichkeit, zu bestimmen, welches Schiff genommen werden soll, stört mich etwas.

Zweitens

Rein atmospärisches: Was mich (weniger an P2 als bei Gilde oder Gothic) stört, sind so Sachen wie:
- Warum schwärmt alles von "mittelalterlicher Musik", wenn jeder, der sich mit der Musik dieser Zeit auskennt, weiß, daß sie ganz anders klang? Jetzt ergibt sich das Problem, daß die Musik der Zeit bis etwa 1450 für unsere Ohren arg merkwürdig klingt. Aber die Möglichkeit, MP3's nach Wunsch abzuspielen, wäre doch schon und hoffentlich mit geringem Aufwand machbar.
- Bei der Graphik ist es ähnlich: Bitte nichts niedliches. Gilde und Siedler gibt es schon. Eine Stadt ist eine Stadt und nicht vier Häuser im Grünen. Schaut Euch Bilder von Breughel etc. an. Was ich toll fände, wären noch mehr historische Gebäude (Kölner und nicht Bremer Dom in Köln etc.), Stadttopographie etc. - Es ist keine Schande, den Stadtkarten die originalen Uferverläufe zu geben und den Stadtkern wie in Wirklichkeit zu bilden. Daß sich die Stadt jedes Mal anders entwickelt, finde ich dann wieder passend.
- Für Gebäude etc. vielleicht eine Schnittstelle offenlassen und -legen: Ihr könnt sicher nicht 1000 historische Gebäude entwerfen. Wenn aber das Format frei ist, finden sich vielleicht Leute, die aus Spaß an der Freude das Rathaus ihres Heimatortes konstruieren (Der GAU ist, daß man im MP mangels Kenntnis der Bauweise in der Stadt eines Mitspielers das Rathaus nicht findet. Aber hey - passiert einem das in einer fremden Stadt nicht dauernd?)
- Kunstwerke: Ich hätte gerne einen Lochner im Kontor hängen. Oder einen schöneren Schreibtisch. Per GS machbar (das einzige Feature, von dem ich glaube, daß es auch etwas bringt, wenn es nicht im Spielverlauf erzwungen wird - es könnte aber auch Ansehen bringen).
- Künstler: Ich habe ja schon ein paar Mal hier im Forum davon geträumt. Künstler aller Art und ihre Kunstwerke in einer Stadt zu haben. Auch hier reicht es pro forma drei Maler, drei Komponisten und vielleicht drei Architekten mit je drei ihrer Werke einzubauen. Plus eine Schnittstelle, die Usern den Nach"bau" ermöglicht.

Drittens

Daniel etc.: Schaut Euch "Die Gilde 2" sehr gut an. Die zeigen, wie man es nicht machen soll - ein Blick in die entsprechenden Foren und das Aufsaugen der "herzlichen" Atmosphäre dort hilft auch. :)

Viertens

Eine Idee, wie man die vielen Features, die bei P2 durch verstärkten Handel überflüssig werden, wieder aktiviert: Es gibt zwei Arten von Ansehen: Als Händler und sozial. Der erfolgreiche Händler bekommt Handelsprivilegien oder vielleicht auch bessere Preise und die Leute arbeiten lieber bei ihm. Das hat aber nichts mit dem sozialen Ansehen zu tun (oder geht vielleicht sogar negativ ein; Stichwort Bonze), das aber für die Bürgermeisterwahl nötig ist. Sinn: Man muß auf einmal Feste feiern, für Arme spenden, sich um Brunnen- und Straßenbau reißen, die Mieten runtersetzen.

Fünftens

Tastaturshortcuts für jede Operation. Mausgeklicke nervt (mindestens mich).

Sechstens

Missionen aller Art. Auch da ist ein Grundstock + Anleitung für User, weitere hinzuzufügen, der Weg zur Vielfalt.

Siebtens

Achtet bitte auf gutes Deutsch und gutes Latein. Ich will nicht jedes Mal "Navis Pius" in "Navis Pia" umbenennen müssen (Auch da sind Gothic 2 und Die Gilde 2 abschreckende Beispiele). Die Luxusvariante ist die, einen Menschen einzustellen, der Deutsch, Latein und Mittelniederdeutsch studiert hat. Ein Bekannter mit Ahnung von der Sache ist aber sicher auch schon wertvoll.
Wenn Ihr mit historischen Anspielungen etc. zeigt, daß Ihr etwas auf dem Kasten habt, finde ich es toll. Wenn es ein geistiges Armutszeugnis wird, laßt es besser sein. (Richtig gut ist aber jedenfalls besser als gar nicht.) Mal ein positives Beispiel: Die Civilization-Reihe zeigt, daß sich die Macher immer mehr in die Geschichte einarbeiten und einfühlen. Die Asterix-Comics zeigen auch, daß die Autoren Ahnung davon haben, wovon sie schreiben - womit sie wahrscheinlich den meisten Lesern meilenweit voraus sind, aber bei einer guten Geschichte macht das nichts.
Man gewöhnt sich an allem. Sogar am Dativ.

Nagus Zek

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66

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 21:03

@Tastenkuerzel:

Wichtig ist nicht nur, dass welche eingebaut werden, sondern auch, dass irgendwo (leicht zugaenglich) steht, welche das sind. In P2 kann man Beispielshalber mit Leertaste in der Seeschlacht feuern. In der Stadtansicht kann man damit das Handelsmenue oeffnen (und muss nicht so nen doofen Kran suchen) mit den Zahlen 1 - 4 kann man die Warenmenge waehlen (also [1] = eine Einheit, [2] = 5, [3] =50 und [4] = max)
Mit [F5] kann man die Karte in der Stadtansicht umschalten, mit [F6] bekommt man die Schiffsliste, [F7] zeigt die Briefe und [F8] wechselt von der Stadtansicht auf die Hauptkarte. [F12] macht schnellen Vorlauf. [Pause] schaltet zwischen aktueller Spielgeschwindigkeit und Zeitbremse um, [+] und [-] aendert die Spielgeschwindigkeit. Mit [Strg] (Die Taste heist uebrigens ausgesprochen "Steuerung" und nicht "String") kann man bei angeklicktem Schiff / Konvoi Wegpunkte auf der Seekarte setzen. Auch kann man mit [Strg] + Zahl ein Schiff / Konvoi eine Nummer zuweisen. Mi Tabulator kann man die Schiffe durchschalten...
Eventuell gibt es noch mehr, aber die sind mir spontan eingefallen.

Fuer P 3,275 (wir brauchen immernoch einen Namen ;) ) sollten allerdings noch mehr gemacht werden. Handel mit dem LF, Rathaus, Kontor, Baumenue, Kategorieauswal in diesem, die einzelnen Gebaeude dort... (wichtig ist, dass dieses nicht von alleine geschlossen wird, sondern wie in P2 offen bleibt)
Siehe Starcraft oder andere Spiele jener Firma: alle Knoepfe sind mit Tastenkuerzel belegt und koennen ueber die Tastatur bequem und schnell bedient werden.

elite64

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67

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 21:16

nochwas zu Kriegen:
Ein Krieg in P2 entspricht einer Stadtbelagerung. Davon, siehe Kontest Raffzahn's Tochter, gibt es ab dem 2. Spieljahr 6-10 pro Jahr!!! Darauf kann ich wirklich mehr als nur verzichten.

Piratenangriffe fallen bei mir unter Auflockerung. Wie schon besprochen können diese in P3 1/2 wie in P2 automatisiert ausgetragen werden.

Ich hätte gerne, dass das 2. wichtige Standbein der Hanse - der Landhandel - in P3 1/2 seiner historischen Bedeutung gerecht wird. Dort können, wenn gewünscht, die Landgefechte untergebracht werden aber, analog Piraten, automatisierbar.
Nochmal: Städte wurden in der Blütezeit der Hanse kaum bis nie direkt angegriffen!

Ansonsten hätte ich einen Titel für das neue Spiel:
"Handelssimulation, die in der Raumzeit der Hanse spielt, aber diese kaum abbildet"
Piraten? Nein! Schiffslieferanten!!!

Infest

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68

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 21:19

Erstmal finde ich es überragend, dass den Forenusern die Möglichkeit gegeben wird, an der Entwicklung ein wenig teil haben zu können. Vor allem wenn es um so einen tollen Titel wie Patrizier II geht, dem höchste Vorsicht bei der Entwicklung zu gewähren ist um seinen Flair nicht zu verbauen.

Ich werf jetzt einfach mal ein paar Ideen rein, die man verbessern kann und die mir zur Flairerhaltung wichtig wären:

Musik/Kirchenglocken/Kneipe etc./ Namen
Ein wichtiges Thema für mich. Macht ein Großteil des Flairs aus. Man geht ins Spiel und hatte trotz 2D's das Hanseflair. Die bekannte Musik, die Glocken, die verschiedenen Sounds zu den Städten sind elementär und geben den Städten wiedererkennungswert.
Bekannte Piratennamen sowie bekannte KI-Händler Namen sollten weiterhin enthalten sein.

Bitte mehr Zufälle - Belebt das Spiel
Je nach Aufwändigkeit wäre das sicher ein nicht zu schweres Feature und würde das Spiel um einiges auflockern. Es müssen keine extremen Zufälle sein, wie das man komplett beraubt wird, sondern kleine Zufälle, die auf Seereisen auftreten können. Oder Personen, die einem besondere Handelsgebote machen. Schicksale, mit denen man nach Zufallsereignissen umzugehen hat. Je nachdem, ob das machbar wäre, auch abstellbar.
Ansonsten bisher verwendetes ausbauen und interessanter machen. Ich denke da z.b an mehr Kneipenaufträge, mehr Konflikte und Handelsmöglichkeiten mit dem Landesfürsten etc.

Spielvariante Piraterie
Sehr gerne habe ich auch Piraterie betrieben und hoffe eigentlich, dass diese Variante bei der neuen Patrizier-Reihe unterstützt wird. Es muss ja nicht gleich eine extra Piratenkarriere sein, aber wenn man sich Piraterie hingibt würde ich mir einfach mehr Alternativen und Handlungsmöglichkeiten wünschen. Z.b ein eigenes Piratennest um der Hanse das fürchten zu leeren. Dürfte allerdings dadurch uninteressant werden, da das Hauptaugenmerk ja auf Handel und nicht auf Seeschlachten gelegt wird, was ich relativ schade finde. Die Seeschlachten hatten auch ihren Reiz. Sie müssen ja nicht in 3 D sein, sondern könnten wie bisher komfortabel über 2D gesteuert werden.

3D nicht zu arg ausreizen - nette Grafiken sind wichtiger
Ich finde, dass man die 3D Städte sehr simpel programmieren sollte. Sie sollten natürlich wenn möglich den Flair ihres Landes darstellen mit den dazugehörenden Gebäuden, allerdings finde ich es viel wichtiger für das Spiel weiter mit den netten Grafiken zu arbeiten. D.h also für die neue Reihe, ich klicke auf die Kneipe und dann sehe ich wieder in verbesserter Grafik die Seematrosen die darauf warten, genommen zu werden oder die üblen "dunkleren" Personen mit denen man verbotene Geschäfte abschließen kann. Sehr wichtig für die Atmosphäre!

Sonderthema: Kartenübersicht
Wie wird eigentlich die Kartenübersicht genau geplant? Ich finde eigentlich diese "Kartenvariante" sehr praktisch zur übersicht. Vielleicht könnte man sie ja noch mit kleinen Features erweitern, zum Überblick der Schiffe und Orte finde ich es jedoch klasse.
- Vielleicht könnte man bei größerer Auflösung, die ja jetzt möglich ist im Vergleich zu 2000 es schaffen, zu jedem der Städte ein paar Miniinformationen in einer Box darstellen zu lassen, wenn man gerade drüberfahrt. Sprich nichtnur mit Bildchen wie bei PII darstellen, was fehlt und was da ist...

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69

Freitag, 2. Oktober 2009, 13:20

Durch die Anregung von Adalbertus versuche ich mal zu Beschreiben wie ich P2 nutze.

1. Handel:
Intuitiv möglich sobald man gelernt hat das mit Eisenwaren und Fellen das meiste Geld verdient wird.
2. Kredite
Zum aufnehmen stand nie genug Geld zur Verfügung wenn ich es am Anfang gebrauchen konnte.
Die Vergabe war ein schönes Zubrot. Pfändungen habe ich selbst nicht genutzt obwohl es für Extremspieler wichtig ist. (alles was viel S/L fordert mache ich nicht gern).
3. Kneipen Aufträge
Nur wenn ein Schiff zu holen ist alles andere bringt kaum Gewinn.
4. Schätze
Lohnt nicht den Aufwand.
5. Piraterie
Eins meiner Lieblingsgeschäfte solange es um Plündern von Städten und Piratennestern geht. Das Kapern der weißen Flotte ist mir zu Anstrengend. Ich habe lieber Opfer die nicht flüchten. ;)
6. Stadtausbau
Ich versuche nur nützliches zu bauen (Häuser und Betriebe und Brunnen)
7. Bad
Brauche ich nicht da ich Anklagen meide oder wenn bezahle.
8. Eldermann Aufträge
Piratenjagd um EM zu werden. Dann mal eine Niederlassung wenn was gutes im Angebot ist. Am häufigsten Piratennester (Viele Schiffe sind recht problematisch zu handhaben).
9. Kirche
Brauche ich nicht unbedingt das ich das Ansehen durch den Handel und die Piratenjagd hole.
10. Belagerungen
Ich bringe die Stadtkasse in Sicherheit und Ignoriere den Rest. Wenn die 3te Mauer steht sind sie ganz und gar unspannend.
11. Expeditionen
Ich versuche immer das MM und Amerika zu entdecken. Anfangs kommt mein Tuch und mein Wein aus dem Mittelmeer. Verträge sind nur Zubrot S/L zur Optimierung mache ich nicht.
12. Seekämpfe
Ich bin sehr stolz wenn es mir gelingt mit einem Kraier 3 Gegner zu entern: Auch das erobern eines Holks mit einem Kraier ist eine Herausforderung für mich. Versenken oder Entern wenn man ausreichend Besatzung hat ist zu Leicht.
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fager

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70

Samstag, 3. Oktober 2009, 18:12

um nochmal auf die kriegerischen auseinandersetzungen zurück zu kommen:

kriege sollten durchaus im spiel vorkommen. aber am ende ist man nur ein mehr oder weniger kleiner händler der es wohl kaum mit einem landesfürsten aufnehmen kann.
ich könnte mir vorstellen, dass man als "transportunternehmen" soldaten und ausrüstungen im auftrag der hanse in die belagerte stadt bringen muss/kann. selber in den kampf sollte man nicht eingreifen können.

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71

Samstag, 3. Oktober 2009, 18:28

@elite64
Das ist nicht Dein Ernst?
@Daniel
Mein Vorschlag Nr.2:
"Die Patrizier- Kaufleute und Kriegsherren der Hanse"
Damit würde das Stamm- bzw.Erkennungswort der Spielserie erhalten bleiben: Patrizier, aber eben im Plural!!Und zum Zweiten würden sich beide Seiten, die Tauben und die Falken bzw. die Mischspieler, berücksichtigt finden.
Ausserdem ist es ja so,dass man heute ohne Kriegsspiele im Spiel einen zu kleinen Markt hat.
Was macht die Faszination vom "Patrizier" aus?Die Handels-und Aufbausimulation?Natürlich, aber nicht nur.Da gibtes auch andere gute Games(u.a. Anno,die Siedler).Das Mittelalterflair?Natürlich, aber nicht nur.Auch hier gibt es gute Games(u.a. Stronghold)
Nein,das eigentlich Faszinierende am Patrizier ist die Simulation einer realen Geschichte, einer ruhmreichen Geschichte aus dem europäischen Mittelalter, deren Ergebnisse man z.T. noch heute wahrnehmen kann.
Ich glaube, dass man das auch gut rüberbringen sollte.

Gruss Pieter
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fager

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72

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:05

mir ist gerade noch was zu S/L eingefallen:

neben den vorberechneten "zufällen" könntet ihr auch etwas einbauen was ich bisher bei noch keinem spiel gesehen habe: einen déjà-vu faktor.

wenn ein spieler an einer stelle ein paar mal das spiel neu lädt weil er zum beispiel weiß, dass er in kürze die route eines piraten kreuzt, dann könnten negative effekte eintreten.

die matrosen und angestellten in den betrieben haben ein starkes déjà-vu erlebnis und werden dadurch total verunsichert. die produktion geht zurück, schiffe werden langsamer und die moral der mannschaft sinkt.

das wäre mal was neues, was sonst noch keiner hat!

Korven

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73

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:21

Naja zuerst wird der Spieler vielleicht aha sagen,.. danach wenn er wirklich aus welchen gründen auch immer öfter lädt wird es ihm auf den X( gehen.
Ob man lädt oder speichert sollte keinen unterschied am Spiel selbst verursachen oder soll man dan 2h nicht spieln damit man ohne Malus wieder laden kann? :crazy:
FRUST FRUST FRUST!

S/L sollte so bleiben, es bleibt immer noch die Entscheidung des Spielers ob er es zum Mogeln nutzt oder nicht.
-> geht ja so auch in jedem anderem Spiel, also wieso grad hir verbieten/unmöglich machen?
Zuviel Aufwand -> Zeit besser in ein paar nette Hanse sachen investieren!
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Infest

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74

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:45

S/L wurde doch schon von Daniel Dumont besprochen. Es wird jetzt so gehandhabt, dass es schon Vorausberechnungen geben wird für die jeweiligen Ereignisse, dass man nicht "unmittelbar" für die nächste Aktion immer Zufallsereignisse hat.

fager

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75

Samstag, 3. Oktober 2009, 20:19

ich weiß, dass Daniel Dumont die Vorausberechnungen schon eingeplant hat.
aber der von mir beschriebene fall des piraten, der die eigene route kreuzt hat man damit noch nicht erschlagen. oder das öftere wiederholen von seeschlachten weil man mit dem ausgang des selbst ausgetragenem kampfes nicht zufrieden ist.

ich sage ich auch nicht, dass der déjà-vu effekt immer kommen soll. aber der spieler sollte einfach das feedback vom spiel bekommen, dass er schummelt - meine meinung.

Nagus Zek

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76

Sonntag, 4. Oktober 2009, 12:13

Ich schliese mich da Korven an.
Der Spieler wird desshalb laden, weil er in einer schlechten/aussichtslosen Situation ist und so oft probieren, bis es doch mal klappt oder er keine Lust mehr hat. Wenn er dann durch das viele Laden noch zusaetzlich einen Malus bekommt, dann wird er gleich aufgeben und das Spiel in die Ecke werfen.
Es zwar eine gute Idee zum Eindaemmen von S/L, aber meiner Meinung nach kontraproduktiv.

EDIT:
Sowas gibt es uebrigens schon. "Jagged Alliance 2" heisst es. Dort ist der Effekt aber nur sehr gering und findet schon nach dem ersten mal Laden statt. Es kann sowohl passieren, dass man benachteiligt wird, genauso ist es auch moeglich, dass man ein kleines bischen mehr Glueck hat. Vorher weis man aber nicht, was bei raus kommt. [ausserordentlich subjektiv] Dadurch wird das S/L tatsaechlich ein wenig eingedaemmt, frustriert aber nicht ganz so sehr, weil man auch mal nen Vorteil bekommt.
Wenn ich die Effekte zusammenrechne, dann kommt immernoch etwas Frust bei raus, dass es das gibt, jedoch bringt es auch ein wenig Abwechslung rein. [/ausserordentlich subjektiv]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nagus Zek« (4. Oktober 2009, 12:20)


  • »Dietrich v. Hohenstein« ist männlich

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 17:51

Piraterie

Hallo Kaufleute und Piraten,

da es immer die 'Tauben und die Falken' geben wird, und die Spielemacher im Allgemeinen scheinbar ohne den Userkreis der 'Falken' kaum Absatzmöglichkeiten sehen, halte ich eine einstellbare Option für 'kriegerische Aktionen' für gut. Ich glaube schon, dass es auch Leute gibt, die einfach nur Handel betreiben wollen, ohne ihre Schiffe hochrüsten zu müssen. Andere suchen gern den Kick, sich gegen Piraten odere andere sich unfreundlich verhaltende Gelichter behaupten zu müssen. Ich fand es z.B. zum Beginn meiner PII Zeit viel zu lästig, es immer wieder mit Piraten zu tun zu haben. Heute habe ich ihnen regelrecht den Kampf angesagt und beziehe ein Großteil meiner aufbauenden Flotte von ihnen. PR ist mir z.B. viel zu sehr auf kriegerische Aktionen ausgerichtet, auch wenn ich das durchaus mal gelegentlich genieße. Aber ein rein friedvolles Spiel macht da kaum Spaß, weil sich viele Aktionen um bewaffnete Auseinandersetzungen drehen und es zu wenig Alternativen gibt. Warum denn immer nur A oder B ? Es könnte doch viel mehr optional geregelt werden. So kann sich doch jeder sein 'eigenes' Spiel basteln, wenn nur genügend Handlungsmöglichkeiten für jede Spielweise vorhanden sind und der Rahmen nicht so eng gesteckt wird.

Viele Grüße v. Dirk

Korven

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 20:32

RE: Piraterie

Zitat

Original von Dietrich v. Hohenstein
....halte ich eine einstellbare Option für 'kriegerische Aktionen' für gut...
... Es könnte doch viel mehr optional geregelt werden. So kann sich doch jeder sein 'eigenes' Spiel basteln, wenn nur genügend Handlungsmöglichkeiten...
Viele Grüße v. Dirk

Ich konnte nicht ganz rauslesen was du genau willst/wolltest -> direkt im laufenden Spiel ein und Ausschalten der Piraten/Belagerungen oder was hast du dir da vorgestellt?
Normal gilt die Start Einstellung für das gesamte Spiel -> viele Piraten oder wenige.
Meinst du, man soll das durch Spielaktionen (Aufgaben, reden mit Piraten etc,..)//Optionsmenü im Spiel noch umstellen können oder was andres?
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

  • »Dietrich v. Hohenstein« ist männlich

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 21:24

RE: Piraterie

@korven

Wenn ich von Optionen spreche, meine ich, dass man am Anfang eines neuen Spiels Einstellungen vornehmen kann. Nicht im laufenden Spiel, wäre aber vielleicht auch nicht schlecht.
In PII kann man ja auch entscheiden, ob es weniger Piratenaktivität, oder mehr Piratenaktivität geben soll. Warum dies nicht um die Einstellung > Keine Piraten >, erweitern ? Und so stelle ich mir das auch für andere Spielinhalte vor, z.B. für die finanzielle Budgetierung. Man kann doch über bestimmte Einstellungen / Spielinhalte den Spieler selbst entscheiden lassen, ob die eine oder andere Variante mit ins Spiel hinein soll. PII hat eine solche Abfrage, die für PIII ncoh konsequenter gestaltet werden könnte.
Viele Grüße, Dirk

fager

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 21:55

wenn man die idee mit den optionen weiterspinnt, dann könnte man am ende ein spiel machen, dass sowohl für die hardcore-spieler als auch für neueinsteiger/casual gamer interessant ist.

als beispiel nenne ich die produktionsketten. die waren in PR2, na sagen wir mal, einsteigerfreundlich. mit dem was hier schon an wünschen bezüglich neuer produktionsketten gepostet wurde entfernt man sich aber recht schnell von der einsteigerfreundlichkeit - was aber auch seinen reiz hat.

es wäre sehr schön, wenn man das spiel so individuell anpassen könnte, dass man sich seinen eigenen schwierigkeitsgrad zusammenbasteln kann. mit gewissen presets versteht sich um nicht schon an dieser stelle die ersten spieler zu verschrecken.

damit könnten erfahrene spieler gleich von anfang an den kompletten umfang des spiels nutzen und müssten sich nicht mit einem seichten anfang abfinden.

ich will mit dem vorschlag aber nicht das schrittweise "freispielen" von produktions-/handels-/expeditionsmöglichkeiten umgehen! ich glaube nur, dass es recht schwierig werden wird den einstiegspart des spiels so lang zu gestallten, dass sich die neuen spieler zurecht finden. gleichzeitig aber die alten hasen langweilen weil sie in ihren möglichkeiten unnötig lange beschnitten werden.

vielleicht will der casual gamer auch im weiteren spielverlauf nicht mehr als 12 waren und ein ein spiel das man mal eben eine stunde spielt.
mir ging es immer so, dass ich es mir 2 mal überlegt habe, ob ich das spiel starte wenn ich nur 1 stunden zeit hatte. das lohnte sich einfach nicht.